Satzung der Deutschen Glockenspielvereinigung e.V.

1.

Die Vereinigung führt den Namen "Deutsche Glockenspielvereinigung e.V.". Sie hat ihren Sitz in Hannover.

   
2.

Die Vereinigung ist beim Amtsgericht Hannover als gemeinnütziger Verein eingetragen.

   
3.

Zweck der Vereinigung ist die Förderung der Glockenspiel- (Carillon-, Beiaard-) Kultur durch:

a) Einsatz für Anschaffung, Pflege und Gebrauch von Carillons und anderen Glockeninstrumenten.
b) Information der Öffentlichkeit über Wesen und Wert dieser Glockeninstrumente durch Wort und Tat (Konzerte, Vorträge, Aufsätze, Tagungen).
c) Sammlung und Herausgabe von Literatur für Glockeninstrumente.
d) Förderung des Glockenspielernachwuchses.
e) Zusammenarbeit mit dem Welt-Carillon-Verband (Fedération Mondiale du Carillon) und anderer Glockenspielvereinigungen.

   
4.

Die Vereinigung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabe-Ordnung. Sie ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Vereinigung dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln der Vereinigung. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Vereinigung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

   
5.

Die Mitgliedschaft kann formlos beim Vorstand beantragt werden. Der Vorstand beschließt vorläufig über die Aufnahme, die durch die nächste Mitgliederversammlung bestätigt wird. Die Mitgliedschaft wird erst wirksam bei Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrages. Sie erlischt durch Austrittserklärung oder Tod. Der Ausschluss von Mitgliedern geschieht durch den Vorstand, eine Begründung ist vorzulegen. Wiederaufnahme ist möglich. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Juristische Personen (außer Glockenfachfirmen, s. Pkt. 6) können die Mitgliedschaft erwerben. Bei Mitgliederversammlungen haben die Vertreter juristischer Personen – sofern sie nicht persönliche Mitglieder sind – beratende Stimme. Die Beitragshöhe dieser Mitglieder wird durch den Vorstand festgelegt.

   
6.

Glockenfachfirmen können nicht Mitglieder werden. Aus jeder Glockenfachfirma darf nur eine Person als persönliches Mitglied der Vereinigung beitreten. Mitglieder, die in der Glockenbranche tätig sind, dürfen die Mitgliedschaft nicht zu Werbezwecken benutzen.

   
7.

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und mindestens drei weiteren Mitgliedern, die ihren Hauptwohnsitz und ihre Haupttätigkeit in Deutschland haben. Inhaber oder Mitarbeiter von Glockenfachfirmen können nicht in den Vorstand gewählt werden. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmmehrheit der Anwesenden für zwei Jahre gewählt. Sie bleiben bis zu einer neuen Wahl im Amt. Je zwei Vorstandsmitglieder sind vertretungsberechtigt.

   
8.

Die Mitgliederversammlung findet in der Regel jährlich statt. Die Einladungen erfolgen mindestens vier Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung, die normalerweise folgende Punkte umfasst: Wahl des Versammlungsleiters / Vorstandsbericht einschließlich Rechnungslegung / Vorstandswahl (alle zwei Jahre) / Verschiedenes. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch den Vorstand oder auf Verlangen von 1/3 der Mitglieder innerhalb von 30 Tagen einberufen werden.

   
9.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom Vorsitzenden zu verkünden und vom Schriftführer schriftlich niederzulegen. Das Protokoll muss vom Vorsitzenden und vom Schriftführer unterzeichnet werden. Das Protokoll ist den Mitgliedern zugänglich zu machen.

   
10. Die Auflösung der Vereinigung kann erforderlichenfalls durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei Auflösung der Vereinigung oder Wegfall ihres bisherigen Zwecks fällt das eventuell vorhandene Vermögen an den Verein "Deutsches Glockenmuseum e.V.", der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
   


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Letzte Aktualisierung: 22.10.2016